Förderbedingungen

Stand August 2017

Als teilnehmende Schule müssen Sie auf die Einhaltung der Förderbedingungen achten.
Hier gibt es alle relevanten Förderbedingungen auf einen Blick:

  1. Für die Teilnahme am EU-Schulprogramm NRW können sich Grund- und Förderschulen mit Primarstufe aus ganz NRW bewerben. Hat sich eine Schule für das Schulprogramm qualifiziert, so nimmt bei Grundschulen die gesamte Schule und bei Förderschulen die gesamte Primarstufe an dem Programm teil. Eine Teilnahme von nur einzelnen Klassen oder mit einer verringerten Schülerzahl ist im Primarbereich nicht möglich. Bei Förderschulen können Einsteigerklassen und die Jahrgangsstufen 5 und 6 ebenfalls teilnehmen.
     
  2. Die Abgabe von Obst und Gemüse an die Schülerinnen und Schüler muss kostenfrei erfolgen.
     
  3. Der Verzehr findet vormittags statt. Bleiben Reste übrig, können diese in den Offenen Ganztags-Bereich gegeben werden.
     
  4. Eine Ergänzung der Mittagsverpflegung mit EU-Schulobst- und -gemüse (z.B. als Dessert, als Rohkost oder gekocht) ist nicht zulässig.
     
  5. Es wird der Verzehr für drei Tage pro Woche gefördert.
     
  6. Das Obst und Gemüse kann nur von einem durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zugelassenen Lieferanten bezogen werden.
     
  7. Das Eckdatenpapier muss zeitnah unterschrieben an den Lieferanten gegeben werden, damit dieser rechtzeitig einen Antrag beim LANUV einreichen kann.
     
  8. Bei der Teilnahme am Schulprogramm sind die §§ 55, 95, 98 und 99 SchulG NRW sowie der § 331 Abs. 1 StGB unbedingt zu beachten. Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden für Schulen und Schulträger und Unternehmen des Ministeriums für Schule und Bildung in der Information des MSB NRW zur Annahme von Belohnungen und Geschenken im Schulbereich.
     
  9. Der Lieferant darf erst nach Erhalt des Bewilligungsbescheides durch das LANUV liefern.
     
  10. Die Schule verpflichtet sich, pädagogische Begleitmaßnahmen zum EU-Schulprogramm durchzuführen. Eine jährliche Abfrage der Begleitmaßnahmen erfolgt mit der Online-Rückmeldung zum Programm.
     
  11. Die Schule verpflichtet sich, die Einzellieferscheine jeder Lieferung aufzubewahren.
     
  12. Die Monatslieferscheine sind von den Schulen zu kontrollieren und innerhalb einer Schulwoche zu quittieren, zu stempeln und an den Lieferanten zurück zu geben.
     
  13. Die Schule verpflichtet sich, bei Änderungen der Schülerzahlen oder Klassenfahrten den Lieferanten rechtzeitig (mindestens 2 Wochen vorher) zu informieren.
     
  14. Alle teilnehmenden Schulen werden auf der Internetseite www.schulobst-milch.nrw.de veröffentlicht.
     
  15. Die teilnehmenden Schulen erklären sich bereit, ggf. an einer Befragung zur Evaluierung des Programms teilzunehmen.
     
  16. An einigen zufällig ausgewählten Schulen werden im Rahmen der vorgeschriebenen Verwaltungsarbeit stichprobenartige Vor-Ort-Kontrollen stattfinden.
     
  17. Die hygienischen Voraussetzungen in der Schule müssen erfüllt sein.
     
  18. Das offizielle Poster zur Teilnahme am EU-Schulprogramm NRW ist deutlich sicht- und lesbar am Haupteingang der Schule und an jedem teilnehmenden Standort anzubringen.
     
  19. Die Eltern sind über das Programm zu informieren.

Werden die Teilnahmebedingungen nicht erfüllt, kann dies zum Ausschluss der Schule aus dem Programm führen. Die Zulassung zum EU-Schulprogramm gilt für die Dauer eines Schuljahres. Ein rechtlicher Anspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden!