Fragen und Antworten

für Schulen und Lieferanten

Die in der folgenden Produktliste aufgeführten Produkte werden von der EU gefördert.

Es wird auf die Verordnung (EU) 2016/791 vom 11. Mai 2016 Bezug genommen. Demnach wird Unionsbeihilfe gezahlt für folgende Produkte:

Vorrangig Trinkmilch, laktosefreie Trinkmilch (einschließlich Biomilch) sowie Erzeugnisse nach Artikel 23 Absatz 5 des Anhang V der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 der Kategorien I und II.

NRW fördert diese Produkte mit Fettgehalten von 1,5 bis 3,5 %, ohne Zusatz von Salz und Fett. Der Zusatz von Zucker ist bei den Produkten der Kategorien I und II auf die Höchstmenge von 7% begrenzt.

Erzeugnisse gemäß Artikel 23, Absatz 5

Kategorie I

Fermentierte Milcherzeugnisse ohne Fruchtsaft, natürlich aromatisiert

Fermentierte Milcherzeugnisse mit Fruchtsaft, nicht oder natürlich aromatisiert

Getränke auf Milchbasis mit Kakao, Fruchtsaft oder natürlich aromatisiert

Kategorie II

Fermentierte oder nicht fermentierte Milcherzeugnisse mit Fruchtzusatz, natürlich oder nicht aromatisiert.

Die Höchstabgabemenge der beihilfefähigen Erzeugnisse beträgt pro Kind/Schüler am Tag 0,25 l.

Im Schuljahr 2017/2018 wird zunächst für die Trinkmilch, die laktosefreie Trinkmilch und Biomilch sowie für die Erzeugnisse der Kategorie I (Milch, Gewichtsanteil von mindestens 90 % Milch) 18,15 € pro 100 kg Erzeugnis gezahlt.

Für die Erzeugnisse der Kategorie II (Joghurt, Gewichtsanteil von mindestens 75 % Milch) wird 16,34 € pro 100 kg Erzeugnis gezahlt.

Der durchführenden Behörde sind von den Milchlieferanten die Rezepturen für die Milcherzeugnisse vorzulegen. Daraus kann der Milchanteil ermittelt und als Basis für die Finanzierung herangezogen werden.

Die EU schreibt vor, dass die Beihilfe sich in vollem Umfang auf den vom Schulmilchempfänger zu zahlenden Kaufpreis niederschlagen muss. Um für die Schüler/Kinder in allen Schulen und Kindergärten trotz der vorhandenen unterschiedlichen Strukturen einheitliche Preise zu gewährleisten, sind für die beihilfefähigen Erzeugnisse einheitliche Höchstabgabepreise in NRW festgesetzt worden. Hiermit soll auch gleichzeitig eine flächendeckende Schulmilchbelieferung gesichert werden.
Der Höchstabgabepreis gilt für alle Einrichtungen (Schulen u. Kindergärten) und soll im Durchschnitt über alle Absatzwege kostendeckende Erlöse gewährleisten.

Hier können Sie die Höchstabgabepreise für Schulmilch ab dem 01.09.2011 als PDF herunterladen.

Die Schulmilch-Beihilfe wird nicht unmittelbar an die Kinder/Schüler, sondern an Lieferanten (Molkereien, Händler, Direktvermarkter) ausgezahlt. Hierzu müssen diese nach EU-Recht vom Land zugelassen werden. Zuständig für die Zulassung ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz.

  • Glas (Mehrwegflasche)
  • Verbundkarton (Einwegverpackung)
  • Kunststoffbecher
  • lose Milch durch Zapfgeräte

Ja, teilnehmende Schulen und zugelassene Lieferanten können das Schulprogramm-Logo nutzen. Das Bild steht hier zum Download zur Verfügung.

Bei den pädagogischen Begleitmaßnahmen unterstützen wir Ihre Schule, indem wir Ihnen auf unserer Schulobstseite kostenloses Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellen. Darüber hinaus fördern wir pro Schuljahr eine gewisse Anzahl an Unterrichtseinheiten von Landfrauen. Auch schicken wir Ihnen gerne ein Exemplar des aid-Unterrichtsmaterials zum Thema zu. Kosten, die an den Schulen entstehen, z.B. für einen Bauernhofbesuch, werden aktuell nicht erstattet.

Bei den unangemeldeten Vor-Ort-Kontrollen wird geprüft, ob die Dokumentation der Lieferungen erfolgt ist, d.h., dass alle Lieferscheine ordnungsgemäß an der Schule aufbewahrt wurden. Natürlich wird auch kontrolliert, ob das Poster gut sichtbar im Eingangsbereich angebracht ist. Die pädagogische Begleitung des Programms wird anhand der von der Schule geforderten Dokumentation überprüft. Zudem wird die Gesamtdurchführung des Programms betrachtet.